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Libyen - die Perle des Ostens

Es gibt viel Sehenswertes in Libyen, und das sowohl in der Nähe der Küste, als auch im Hinterland.

Sonnenuntergang
Sonnenuntergang in Tripolis

Aufgrund des typischen Mittelmeerklimas herrschen an der libyschen Küste das ganze Jahr über angenehme Temperaturen, in der Sahara trifft man dagegen auf typisches Wüstenklima, das einen Aufenthalt dort, vor allem im Sommer, so gut wie unmöglich macht. Als Weltkulturerbe der UNESCO stellt Sabartha eine der beeindruckendsten und schönsten Ruinen und Ausgrabungsstätten der Welt dar. Einst war Sabartha eine der drei Hafenstädte des antiken Tripolis, die ihren kulturellen Höhepunkt um ungefähr 200 n. Chr. unter Septimus Serberus erlebte. Auch die Stadt Nalut ist unbedingt einen Besuch wert, denn dort befindet sich die größte noch erhaltene Speicherburg des Landes. Sie thront direkt über dem Steilabbruch des Djebel Nafusa und ist schon aus einiger Entfernung gut sichtbar. Die einzelnen Räume der Burg, in denen früher die Feldfrüchte gelagert wurden, wurden aus Stein und Lehm wabenartig übereinander aufgebaut. Die Stadt Ghadames, die auch als "Perle der Sahara" bekannt ist, gilt als Tor zur Sahara. Aufgrund ihrer strategisch überaus günstigen Lage stellte sie früher einen wichtigen Knotenpunkt der Karawanenwege dar. Den besonderen Charme der malerischen Altstadt, deren Häuser in traditioneller Lehmbauweise errichtet wurden, macht ein Labyrinth aus Gängen, ineinander verkeilten Häusern, Gärten und Moscheen aus. Als "World Heritage" steht die heute zum größten Teil verlassene Altstadt, die von einem Mauerring und Oasengärten umgeben ist, unter dem Schutz der UNESCO. Etwas Sehenswertes in Libyen ist sicherlich auch Ghat, die die südlichste Oasenstadt Libyens, sowie die Grenzstadt zu Algerien ist. Dabei handelt es sich um eine alte, aus Bruchsteinen und luftgetrockneten Lehmziegeln errichtete Berbersiedlung, die ebenfalls auf der Liste der UNESCO verzeichnet ist. Prähistorische Malereien und Felsgravuren können im Akakus Gebirge besichtigt werden. Auch diese Kunstwerke aus längst vergangener Zeit sind auf der UNESCO Liste als Weltkulturerbe verzeichnet. Im Wadi Mathendous lassen sich teilweise bis zu 10.000 Jahre alte eindrucksvolle Felszeichnungen bestaunen. Die Felswand des Wadis ist dabei über mehrere 100 Meter dicht mit beeindruckenden Darstellungen von Tieren überzogen, die dem Betrachter den Tierreichtum der einstigen Savanne vorführen.

Tripolis - Mehr als nur Hauptstadt Libyens

Die Hauptstadt Libyens ist Tripolis. Die Metropole bietet ihren Besuchern eine große Auswahl an Museen, Basaren, Moscheen, sowie alten türkischen Häusern in der Medina. In Tripolis befindet sich außerdem der Triumphbogen, der im 2. Jahrhundert zu Ehren des Kaisers Mark Aurel errichtet wurde. Die beeindruckende spanische Festung aus dem 16. Jahrhundert ist auch einen Besuch wert. Auf dem Weg entlang der nördlichen Küste gelangt man über Tukrah nach Ptolemais. Diese Hafenstadt, benannte ihr Gründer Ptolemaios III. im Zeitalter des Hellenismus nach seinem Namen um sich selbst zu ehren. Etwas Sehenswertes in Libyen ist zweifelsohne auch die Stadt Leptis Magna, die von den Phöniziern gegründet wurde und die Geburtsstadt des Kaisers Septimius Severus ist, unter dessen Regentschaft sie ihre Blütezeit erlebte. Nach Rom und Karthago stellte Leptis Magna die drittgrößte Stadt des römischen Imperiums dar. Neben einer der imposantesten Ausgrabungsstätten im Mittelmeerraum können dort zahlreiche Prunkbauten und antike Marktplätze bestaunt werden, die auch zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen.